TESLA manipuliert Akku Lebensdauer | Wie Betroffene Klage gegen Tesla einreichen und Ihr Auto zurückgeben können

Created date: 2019-08-12

Über die Medien haben wir erfahren, dass der Autohersteller TESLA die Reichweite seiner Akkus vorsätzlich verringert haben soll und die Käufer hierüber getäuscht hat, um einen kostspieligen Rückruf zu vermeiden.

Ein erster Prozess gegen den Autohersteller TESLA läuft und dies völlig zu Recht.

Sollte die Reichweite der Akkus nicht mit den Herstellerangaben übereinstimmen, so wäre davon auszugehen, dass TESLA eine Beschaffenheitsvereinbarung nicht eingehalten hat. Folglich wäre von einem erheblichen Sachmangel auszugehen, der dem Autobesitzer mehrere Optionen eröffnet.

Was können TESLA Fahrer tun?

  • Nach unserer rechtlichen Einschätzung ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag gegenüber dem Autohändler möglich. Der TESLA Eigentümer kann das betroffene Fahrzeug ( Model S und Model X) an den Händler auch noch nach 2-jähriger Nutzung zurückgeben und erhält unter Umständen den vollen Kaufpreis zurück.
  • Sollte der Kauf schon länger zurückliegen, so kann der Käufer TESLA selbst auf die Fahrzeugrückgabe verklagen, da TESLA seine Kunden vorsätzlich geschädigt haben könnte, sofern die vorsätzliche Reduzierung der Akkureichweite von einem Sachverständigen bestätigt wird. Auch hier ist die Rechtsfolge identisch: Fahrzeugrückgabe gegen Erstattung des Kaufpreises.
  • Als Tesla Fahrer können Sie sich auch für die Option entscheiden, dass Sie auf Kosten von TESLA eine Nachbesserung fordern. TESLA muss Ihnen dann eine neuwertige und unmanipulierte Batterie einsetzen. Dies verlängert die Nutzungsdauer Ihres Fahrzeuges.
  • Abschließend können Sie auch eine Kaufpreisminderung fordern und das Fahrzeug behalten.

Die Anwaltskanzlei Balduin & Partner ist einer der führenden Kanzleien zum Thema Fahrzeugrückgabe, Rücktritt vom KFZ Kaufvertrag und Gewährleistung.

Wir haben schon tausenden Autobesitzern zu ihrem Recht verholfen.

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