Rechtsanwalt für Mercedes Abgasskandal - Schadensersatz wegen Daimler Rückruf

Created date: 2018-06-22

Der Dieselskandal hat Mercedes im Jahr 2018 getroffen. Mehr als 700.000 Dieselautos wird Mercedes im Rahmen einer Rückrufaktion zurückrufen.

Das bedeutet, dass Ihnen als Eigentümer eines Mercedes Diesel Autos dieselben Rechte zustehen, wie Volkswagen Besitzern.

Die Erfolgsaussichten auf Schadensersatz waren noch nie so hoch. Im Jahr 2019 wurde zusätzlich bekannt, dass auch ältere Mercedes Fahrzeuge, insbesondere der Sprinter, von dem Abgasbetrug betroffen sind.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Recht zu Geld machen. Sie müssen nicht auf Ihrem Schaden sitzen bleiben! Dies ist kein leeres Versprechen, denn Daimler wurde bereits mehrfach von Gerichten zu hohen Schadensersatzzahlungen verurteilt. 

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Welche Rechte habe ich als Mercedes Besitzer im Abgas Skandal?

  • Mercedes an den Hersteller zurückgeben gegen Erstattung des damaligen Kaufpreises
  • Mercedes behalten und einen Schadensersatz für den Wertverlust und die Manipulation erhalten
  • alten Mercedes gegen einen neuen Mercedes aus der aktuellen Serie eintauschen

Im Einzelnen:

Die Rückabwicklung des Kaufvertrages

Der Mercedes Besitzer gibt sein Dieselauto an Daimler zurück und erhält den damals gezahlten Kaufpreis erstattet abzüglich einer geringen Entschädigung für die von ihm gefahreren Kilometer.

Die Fahrzeugrückgabe gegen Erstattung des damals gezahlten Kaufpreises ist die derzeit attraktivste und rechtlich beste Möglichkeit. Da wir die Fahrzeugrückgabe nicht über vertragliche Vorschriften, sondern über das Deliktsrecht erreichen können, müssen Sie keinen Vertrag mit Mercedes gehabt haben.

Beispiel:

Sie haben eine neue Mercedes C Klasse im Jahr 2014 für 35.000 EUR gekauft und bislang 50.000 Kilometer zurückgelegt. Wenn Sie diesen Schummeldiesel mit drohenden Fahrverboten jetzt auf dem freien Markt verkaufen wollen, bekommen Sie vielleicht noch ca. 10.000,00 EUR. Wenn Sie die Fahrzeugrückgabe gegen den Hersteller durchsetzen, erstattet Ihnen Mercedes den Kaufpreis von 35.000,00 EUR und zieht lediglich 5.000,00 EUR für die Kilometer ab.

Anstatt 10.000,00 EUR bekommen Sie 30.000 EUR.

Im VW Abgasskandal gibt es zu diesem Beispiel tausende Gerichtsurteile, die genau so zugunsten der Fahrzeugbesitzer verkündet wurden. Fakt ist aber, dass Sie so ein Ziel nur erreichen, wenn Sie rechtliche Schritte gegen Daimler mit Hilfe eines Rechtsanwalts einleiten. Gegen Daimler gibt es auch bereits mehrere Urteile und Beschlüsse aus Stuttgart, Hanau, Karlsruhe, Mönchengladbach und Münster.

Setzen Sie auf die langejahre Erfahrung der Anwaltskanzlei Balduin & Partner, die schon tausenden Autobesitzern geholfen hat. Im Ruhrgebiet sind wir eine der führenden Kanzleien in der Dieselaffäre.

Da die Abgasaffäre gegen Mercedes erst im Jahr 2018 veröffentlicht wurde, haben die Autoeigentümer die Chance gegen Händler und Hersteller vorzugehen.

Hiermit vermeiden Sie, dass Sie zukünftig von Fahrverboten betroffen sein werden. Auch vermeiden Sie ein nutzloses Software Update, welches sogar Folgeschäden am Fahrzeug verursachen kann.

Die Lieferung eines neuen Modells

Neulieferung eines neuen Mercedes Modells, sofern Sie damals einen Neuwagen gekauft haben.

Diese Option ist nur gegen den Händler möglich, wenn die Gewährleistungszeit von einem bis 2 Jahren seit Kauf noch nicht abgelaufen ist. Diese Option ist besonders attraktiv, da keine Kilometerentschädigung an den Händler nach einem erfolgreichen Vorgehen bezahlt werden muss.

Schadensersatz

Schadensersatz in Geld zum Ausgleich des Wertverlustes

Auch diese Möglichkeit besteht, sofern der Autokäufer seinen Mercedes behalten möchte. Schadensersatzzahlungen von bis zu 30 Prozent ausgehend vom Kaufpreis sind durchsetzbar.

Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass das Fahrzeug zu einem späteren Zeitpunkt von behördlichen Fahrverboten und Stilllegungen betroffen sein kann.

Sammelklage

Eine Sammelklage ist gegen Mercedes oder Daimler nicht möglich. Jeder Geschädigte muss seine Rechte individuell vor einem deutschen Gericht einklagen. Das Musterfeststellungsverfahren, welches im November 2018 gekommen ist, ist keine Sammelklage. Hierbei wird nur die Schuld des Schädigers festgestellt. Das Verfahren wird Jahre andauern, wohin gegen eine Einzelklage durch Sie in der Regel in einem Jahr abgeschlossen ist.

Schadensersatz wird Ihnen nur zugesprochen, wenn Sie eine Klage gegen Daimler erheben. Dies können Sie auch noch im Jahr 2019 tun.

 

Betroffene Daimler Fahrzeuge

Welche Mercedes Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

Nach unseren Informationen sind insbesondere die nachfolgenden Motoren und Modelle betroffen:

Euro 5 Motoren mit der Kennzeichnung OM651

  • A-Klasse (180 CDI)
  • B-Klasse (180 CDI, 200 CDI)
  • C-Klasse (220 CDI, 220 CDI T, 250 CDI T)
  • CLA (200 CDI, 220 CDI)
  • CLK (220 CDI)
  • E-Klasse (220 CDI T, 250 CDI, 250 CDI T)
  • GLC (220 D)
  • GLK (200 CDI, 220 CDI)
  • V-Klasse (250 CDI)
  • Vito
  • Sprinter

Euro 6 Motoren

  • B-Klasse (220 CDI)
  • CLA (200 D)
  • GLA (200 D, 220 CDI)
  • GLC (220 D, 250 D)
  • GLE (250 D), GLK (220 CDI)
  • ML (250 CDI)
  • S-Klasse (300 Hybrid)
  • SLC (250 d)
  • SLK (250 CDI)
  • V-Klasse (220 CDI, 250 CDI)
  • Vito (116 CDI, 119 CDI)
  • Tourer (113, 119, 116 CDI)

Euro 6 Motoren mit der Kennzeichnung OM642

  • CLS (350 CDI)
  • GLE (350 D)
  • GL (350 CDI)
  • ML-Klasse (350 CDI)
  • E-Klasse (300 CDI, 350CDI, 350 CDI T, 350 D, 350 D T)
  • S-Klasse (350 CDI, 350 D)

Was können Sie als Betroffener und Besitzer eines Mercedes tun?

An dieser Stelle raten wir davon ab, das Software Update zu installieren. Sobald Sie eine Einladung dazu erhalten, haben Sie bereits einen Beweis für die Abgasmanipulation erhalten und können damit umgehend einen Rechtsanwalt beauftragen.

Freiwillige Kundendienstmaßnahme bei Mercedes Diesel?

Sollten Sie eine Einladung zu einer freiwilligen Kundendienstmaßnahme erhalten haben, ist dies auch bereits ein Indiz dafür, dass Ihr Mercedes vom Abgasbetrug betroffen ist. Das Landgericht Stuttgart (Urteil vom 06.09.2019, Az.: 29 O 142/19) verurteilte Damiler zur Rücknahme eines Mercedes GLK, obwohl das Fahrzeug auch "nur" von der freiwilligen Kundendienstmaßnahme betroffen war. Ebenso entschied das Landgericht Mönchengladbach mit Urteil vom 09.07.2019 - Az.: 1 O 248/18. Hier war ein Mercedes C 220d mit der Euronorm 6 betroffen.

Da bekannt wurde, dass Daimler auch ältere Fahrzeuge manipulierte (Baujahr 2016 und älter) gilt es auch als wahrscheinlich, dass Sie nur zu einer freiwilligen Kundendienstmaßnahme eingeladen wurden, obwohl Ihr Mercedes von einem Rückruf betroffen sein wird. Entsprechend sollten Sie auch nach Erhalt solch eines Schreibens unsere Anwaltskanzlei mit einer kostenlosen Prüfung beauftragen.

Sollte Mercedes ohne Ihr Wissen das Update installiert haben, lassen Sie sich hiervon eine Bescheinigung ausstellen und kontaktieren Sie anschließend ebenfalls einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Das Update ist für Ihre Ansprüche jedoch unschädlich. Sebst wenn es bereits installiert wurde, können Sie weiterhin erfolgreich gegen Mercedes klagen.

Die Anwaltskanzlei Balduin & Partner aus Mülheim an der Ruhr vertritt bereits bundesweit zahlreiche Mercedes Besitzer im Diesel Skandal. Unsere spezialisierten Anwälte und Fachanwälte haben bereits viele erfolgreiche Urteile für Abgasgeschädigte erstritten. Insbesondere bei den zuständigen NRW Landgerichten in Duisburg, Essen, Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Wuppertal und Bochum haben unsere Anwälte bereits hunderte Urteile zugunsten unserer Mandanten erstritten.

Rufen Sie uns unverbindlich und kostenfrei für eine Beratung unter 02083057550 an oder schreiben eine E-Mail an kontakt@balduin-partner.de

Mit unserer Hilfe bleiben Sie auf Ihrem Schaden nicht sitzen!